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Jonas Indiana

 

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Herr Indiana, man hat lange nicht von Ihnen in  gelesen, hatten Sie sich von der Blechteile Jagd zurückgezogen?

 

Nein, ich bin nach wie vor aktiv nur scheue ich eher die Öffentlichkeit weil ich gerne unentdeckt bleibe um nicht das Wild scheu zu machen. Gerade bei so seltenen Teilen ist es besser sich anzupirschen und nicht viel aufheben zu machen sonst schnappt Ihnen einer die Beute vor der Nase weg.

 

Herr Indiana sie haben es wieder zuwege gebracht und ein sehr seltenes Exemplar zu Strecke gebracht. Bei dem auf der roten Liste stehenden Ersatzteil handelt es sich um einen hinteren Wagenkasten, wie kommt es das sie immer wieder so seltene Teile auf ihrer Abschussliste verbuchen können?

 

Grundsätzlich beschäftige ich mich nach wie vor ständig mit dem aufspüren der seltensten Teile und mein Jagd Instinkt führt mich immer wieder auf kleinste Spuren in Europa welchen ich sofort nachgehe. Entscheidend ist aber die Geschwindigkeit, sobald man eine Spur verfolgt muss man dran bleiben und ohne lange zu fackeln zupacken.

 

Wie schätzen sie den derzeitigen Bestand an originalen Blechteilen in Europa ein?

 

Die Bestände bei den Baujahren 72-75 sind sehr stark dezimiert und durch die vermehrten Restaurationen in den letzten 10 Jahren tauchen wirklich nur noch vereinzelt kleine Restbestände oder Einzelteile in Europa auf. Bei den früheren Modellen gibt es noch Rückzuggebiete in Holland und Frankreich. Manchmal zeigt sich Großbritannien als gutes Jagdgebiet, jedoch ist das Preisniveau stark gestiegen.

 

Wie schätzen Sie die Entwicklung der Ersatzteiljagd durch das Internet ein?

 

Das Medium Internet ist sicherlich hilfreich jedoch gehen die Preise oft ins Uferlose und es besteht natürlich ein Restrisiko beim Einkauf ohne die Beute davor begutachtet zu haben.

 

Machen Sie noch Aufträge auf Kundenwunsch?

 

Kaum noch, meist mache ich mich für meine eigenen Projekte auf die Suche und sollte mir etwas vor die Flinte laufen was von Kollegen benötigt wird, drücke ich ab und nehme es für diese mit.

 

Welche Trophäen haben Sie in letzter Zeit gesammelt auf welche sie besonderst stolz sind?

 

Abgesehen von den hinteren zwei kompletten Wagenkästen konnte ich eine neue vordere Schürze von der ersten Front erlegen. Es war bis dato die erste die mir untergekommen ist. Auch sehr stolz bin ich auf die 4 neuen Cabrio Wagenheber welche bei einer Großteile-Jagd in Holland zur Strecke bringen konnte.

 

Welche Teile glauben Sie stehen derzeit vor der völligen Ausrottung durch die starke Bejagung?

 

Eindeutig die vorderen Kotflügel der letzten Front und die Beifahrertüren egal ob Aussen- oder Innenschnaller und natürlich die originalen Cabrio Blechteile.

 

Was halten Sie von den Nachzuchten bzw. den überarbeiteten Teilen welche derzeit angeboten werden?

 

Die überarbeitet Teile unterscheiden sich je nach Anbietern qualitativ kaum voneinander wobei ich den Türen mit neuen Außenhäuten den angesetzten Türen den Vorzug geben muss. Jedoch sollten man eher gute rostfreie Teile suchen bevor man zu den Nachzuchten greift.

 

Haben Sie sich persönlich noch ein großes Ziel gesteckt?

 

Ja, ich verlege mich zunehmend auf kapitalere Objekte obwohl der Erfolg derzeit eher gering ist. Seit Jahren verfolge ich die Spuren von Werkscabrios in Europa aber bis heute ist mir erst ein Abschuss gelungen. Durch die starke Bejagung gibt es kaum noch verfolgbare Spuren welche zu einem gezielten Schuss führen. Ein echter Chapron wäre wohl die Krönung meiner Laufbahn aber der lässt leider auf sich warten.  Aber wer weiß……vielleicht läuft mir einmal einer doch noch in die Falle.

 

Danke für das Gespräch Herr Indiana und Weidmanns Heil!

 

Weidmann Dank, ich muss ja sowieso wieder weiter ich habe von einem neuen originalen Jägerbrett mit Rundinstrumenten in Belgien gehört…………

 

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